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AlpenPokal-Jahresabschlußfeier der Saison 2003

Etwas ganz Besonderes ist er ja schon, dieser AlpenPokal... So findet die Jahresabschlußveranstaltung bereits seit einigen Jahren erst im darauffolgenden Januar statt!

Zwischen Vorarlberg und Wien ist der Großteil der Teilnehmer beheimatet, deswegen bot sich die Mozart- und Nockerlmetropole Salzburg als "Austragungsort" - wegen der goldenen Mitte (naja,...) - bisher geradezu an. Heuer allerdings ging die Vorstandschaft auf die Suche nach einer anderen, dem Anlass ebenfalls würdigen "location". Und siehe da, man musste nicht lange suchen. Denn während der Großteil der geschätzten Leserschaft maximal 4 Betten zu beaufsichtigen hat, müssen sich die porschebegeisterten Brüder Carl und Michael Geisel - wenn sie nicht gerade mit dem AlpenPokal unterwegs sind - um ein Vielfaches der edlen Schlafgelegenheiten kümmern! Sie sind nämlich unter Anderem für das Hotel Excelsior im Zentrum Münchens verantwortlich. Dort trafen sich die Fahrer (viele mit Begleitung!), Fans und Verantwortlichen am 17.Januar, um die Sieger der Saison zu ehren, die neuen Sponsoren kennen zu lernen - und natürlich, um die Änderungen im Reglement für die neue Saison zu hören!

Die Weltstadt mit Herz (und Shopping-Meile - gell, meine Damen...) lockte die meisten Gäste schon früh am Samstag in die nahe Fußgängerzone, und hier und da wurde am Abend gleich das frisch erworbene Outfit präsentiert!

Nachdem jeder der mehr als 150 Gäste einen Platz gefunden hatte, begrüßte Joachim Kolesch in gewohnt souveräner Manier alle Anwesenden. Vor dem mit (fast) unzähligen Pokalen und Kränzen beladenen "Gabentisch" holte er zunächst Jennifer Biella zu sich, die bei Porsche Deutschland für die Clubbetreuung zuständig ist. Sie bedankte sich ganz herzlich für die Einladung und wünschte allen Fahrerinnen und Fahrern eine gute Saison 2004. (Und vielleicht besucht sie heuer ja auch den einen oder anderen Renntag...).

Nachdem das überaus freundliche und aufmerksame Personal die Gänge 1 und 2 (Vorspeise und Suppe) serviert hatte, erklärte Jörg Peham die Veränderungen im Bereich Sponsoren für die nächste Saison. So betreut z.B. das Team von CCS Racing ab sofort einige Fahrer exklusiv. Dadurch können nicht mehr alle Fahrer auf die kurzfristige Hilfe der fleißigen Schrauber in Orange-Blau hoffen, sondern müssen sich auf Wartezeiten einstellen! Teamchef Jürgen Dietl versprach aber, nach wie vor speziell im Bereich Ersatzteile für alle Fahrer ein offenes Ohr zu haben...

Mit Spannung erwartete man vom Hauptsponsor YOKOHAMA das Resumee nach dem ersten Jahr im AlpenPokal. Dietrich Brunner, der Managing Director von YOKOHAMA Austria zeigte sich wirklich begeistert von dieser Kooperation! Für die neue Saison kündigte Herr Brunner noch einige Verbesserungen beim Catering an. Was den Reifen-Service angeht, ist sein Team ja bereits unschlagbar! Da wäre zum einen Sabine Radda, die bei fast allen Veranstaltungen im YOKOHAMA-Zelt zu finden war, und auch in stressigen Zeiten stets eine gute Figur macht. In der Zentrale in Wien ist sie ebenfalls für die finanzielle Abwicklung zuständig. Martin Kovacsits ist der Macher im Hintergrund, die graue Eminenz sozusagen. Wenn die bestellten Reifen in der richtigen Größe innerhalb 48 Stunden beim Kunden sind, dann ist das hauptsächlich sein Verdienst! Und damit die Fahrer überhaupt wissen, welche Reifen sie mit wieviel Druck und Sturz montieren sollen, sorgt Peter Hintermeier aus der Schweiz für die kompetente Beratung.

Die Faszination Motorsport hautnah erleben - das kann man beim AlpenPokal. Die Zuschauer haben freien Zugang zu den Boxen, können mit den Fahrern sprechen und deren Fahrzeuge bewundern. Was sich aber auf der Strecke abspielt, das bleibt den Gästen oft verborgen. Keine Ahnung wer in welchem Auto sitzt, ob der Zweikampf zwischen dem roten und dem silbernen Boliden eine Überrundung ist, oder nicht...

Damit ist jetzt Schluß, denn ab dieser Saison wird ein Streckensprecher alle wichtigen Informationen über Fahrer, Fahrzeuge und Rennverlauf den Zuschauern ständig auf die Öhrchen geben! Und weil man für diesen Job bereits Erfahrung im Motorsport haben sollte, hat sich der AlpenPokal einen "alten Hasen" geschnappt - Peter Bauregger. Er hat bisher im Rallyesport seinen Spaß gehabt, und freut sich auf seine erste Saison an der Rennstrecke!!!

Als weiteren Sponsor begrüßte Jörg Peham den "Erfinder" der Super-Gau-Card. Den Traum aller Verkehrsteilnehmer macht er wahr: eine Versicherung für Bleifußfahrer. Wer zu schnell fährt, kann mit finanzieller Hilfe rechnen (und in's Gefängnis werden die Kuchen mit eingebackenen Feilen geschickt...!). Außerdem gibt's Helikopterbergung weltweit, die bestmögliche medizinische Betreuung bei berühmten Chirurgen, und, und, und... Nachdem das ganz schön verrückt klingt, heißen die Produkte dementsprechend Crazy-Card und Crazy-Sport-Card.

Jetzt wusste man also schon einiges von den Sponsoren, ohne deren Engagement sich der AlpenPokal sicher nicht so prächtig entwickelt hätte - aber die Änderungen beim Reglement erklärte Jörg Peham erst jetzt. Allen Gerüchten zum Trotz gibt es keine großen Änderungen. Das korrigierte Leistungsgewicht KLG wurde geändert, bei der Bewertung von Endschalldämpfer und Fächerkrümmer gelten andere Werte, und die Slick-Klasse (ich hatte mich gerade daran gewöhnt...) heißt ab sofort GT-Sport Challenge. Um die Slick-Fahrer von den "Profil-Fahrern" zu unterscheiden, werden erstmals farbige Startnummern ausgegeben. (Wir bringen Farbe in den Motorsport!)

Das Internet ist ja inzwischen nicht mehr aus unserem Leben weg zu denken. Deshalb hat Walter Kobler eine neue AlpenPokal-Seite (alpenpokal.com - wird aber noch mit .de verlinkt!) gestaltet, die er dem staunenden Publikum vorführte. Sogar kleine Filmchen von der Rennstrecke gibt's da zu bewundern, und das Ganze mit dem Segen der Porsche AG.

Nach der Nachspeise begann die langersehnte Siegerehrung. Pokale und Siegerkränze ohne Ende! (Da geht einem das Herz über, wenn man sich die heißen Duelle auf den Rennstrecken in Deutschland, Österreich, Frankreich, Ungarn und Tschechien in Erinnerung ruft - und diesen Idealismus muss man einfach nur bewundern - denn es gibt wirklich kein Preisgeld, es geht "nur" um den Spaß und die Anerkennung der Mitstreiter!!!). Um niemanden über Gebühr zu belasten, wechselten sich die Herren Buchwinkler, Brenner, Fischer, Peham, Kolesch und Purtscher bei der Übergabe der Pokale ab.

Das Schmanker'l gab's zuletzt - nämlich die große Tombola. Pro Eintrittskarte ein Los, viele tolle Preise - unter anderem Kalender und Bücher von Porsche sowie Reifensätze von YOKOHAMA - ließen die Spannung nochmal kräftig ansteigen. YOKOHAMA-Chef Brunner ließ ganz kurzfristig noch einen zusätzlichen Satz "springen", was ein Zeichen dafür ist, daß es ihm - wie allen anderen Anwesenden - beim AlpenPokal bestens gefallen hat! Dafür gesorgt hat u.a. das wirklich äußerst zuvorkommende und höfliche Personal. Stellvertretend erhielt eine Mitarbeiterin des Service-teams von Joachim Kolesch noch als kleines Dankeschön einen "Alpen-Pokal".

An dieser Stelle endete der offizielle Abend. Nachdem aber die wenigsten Teilnehmer noch nach Hause fahren wollten ( bzw. konnten?!...), konzentrierte man sich umgehend an die nahe Hotelbar, z.B. um den Konkurrenten unter Einsatz alkoholhaltiger Rauschmittel irgendwelche Geheimnisse über Fahrwerksabstimmung und Reifendruck zu entlocken!

Ja, und das war also die Jahresabschlußfeier 2003 des Rennsport-vereins AlpenPokal. Rundherum gelungen, herrliche Unterkunft, von dem leckeren Essen werden wir noch lange schwärmen. Für Fahrer, Freunde und Gäste ein schöner Saisonabschluß und gleichzeitig ein herrlicher Auftakt zu einer neuen Saison, die uns wieder an interessante Strecken bringt und viel Spaß verspricht.

Gute Fahrt und immer genug Druck im Reifen wünscht euch

euer Zuffi!